20 Jun

Warum mir Musik so viel bedeutet

Von der Kunst, seine Angst wegzusingen

Kürzlich habe ich den wundervollen Film „One Chance“ mit James Cordon gesehen und mich direkt in diesen Streifen verliebt. Er handelt von Paul Potts, einem Handyverkäufer aus einem kleinen Kaff in Südwales, der den Traum seiner Träume verwirklicht. Er will Opern singen und wird schließlich in einer Talentshow entdeckt.

„One Chance“ ist sicherlich kein Meilenstein der Kinogeschichte, aber er weist so viele berührende und fantastische Momente auf, dass ich nicht nur einmal einen fetten Kloß im Hals spürte und Tränen von meinen Wangen liefen. Da wurde mir wieder einmal klar, welchen Stellenwert Musik in meinem Leben einnimmt – und immer einnehmen wird. Überraschend dabei ist allerdings die Erkenntnis, wie nah mir „Nessun Dorma“ und andere Opernstücke gehen.

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16 Jun

Warum ich so gerne in München lebe

Wunderschönes München

Heute Vormittag war ich Downtown München unterwegs und habe dabei dieses Bild geschossen und auf Facebook geteilt:

Darauf hin kam die Frage bzw. Aufforderung, ich solle München mal anpreisen, denn der grau verhangene Himmel, der öffentliche Nahverkehr und die überbordende Neugotik des Alten Rathauses könnten es wohl eher nicht sein, warum ich München so toll finde. Daher folgt an dieser Stelle meine ultimative Top 10, was ich an meiner Stadt so sehr mag.

München ist toll, weil…

es so grün ist. Das wird mir vor allem immer wieder während meiner Ausflüge auf dem Rad oder zu Fuß bewusst, wie sehr diese Stadt von seinen Auen, seinen tausenden von Bäumen und natürlich von der Isar lebt.

es so lebendig ist. Ja, klar, es gibt Berlin und Köln und Hamburg, wo vermutlich mehr der Punk abgeht, aber München lebt und atmet genau an den richtigen Stellen. Und es kommen jeden Tag neue Stellen dazu.

es so viele Zufluchtsorte bietet. Ob das der englische Garten ist oder mein Lieblingssportverein gegenüber  oder das kleine Café um die Ecke – stets ist meine persönliche Oase nur ein paar Schritte entfernt – oder auch schon mal ein bisschen weiter.

ich hier seit fast 40 Jahren wohne. Ich habe hier alles erlebt und geschafft: Gymnasium, Lehre, Abitur, Studium, Intel, Redakteur, Freiberufler. Nicht zu vergessen kleine und große Freundschaften, durchtanzte Nächte, bittere Tränen, grenzenlose Freude – eben alles, was in 40 Jahren so passiert.

meine Kinder hier geboren sind. Alleine wegen dieser drei Gründe ist München MEINE Stadt, weil es IHRE Stadt ist und sie so fest mit mir verbunden sind. Und so lange sie hier sind, werde ich auch hier sein. Und das kann noch eine Weile dauern.

ich hier alles machen kann, was ich will. Eines Tages beschloss ich: Ich will Abitur und studieren! Und: gemacht. Eines Tages beschloss ich: Ich will schreiben! Und: gemacht. Eines Tages habe ich beschlossen: Ich will besser singen. Und: gemacht. Soll heißen: München bietet alles, fördert alles, hat alles. Und mehr brauche ich gar nicht.

es so viel zu bieten hat. Ob Olympiapark, Englischer Garten, der Hofgarten, seine zahllosen Cafés und Restaurants, sein Kulturangebot, seine Innenstadt, seine Seen, die Berge oder was auch immer: München hat so viel zu bieten, dass ich wohl 200 Jahre alt werden muss, um alles einmal erlebt und gesehen zu haben.

es so bunt ist. Und das meine ich in politischer und nicht-politischer Hinsicht. Was anderswo vielleicht nicht so selbstverständlich ist, hier darf es sein. Und hier wird es auch gelebt, der CSU und anderen konservativen Gruppierungen zum Trotz.

es so ländlich ist. Immer, wenn ich aus meinem Schlafzimmerfenster schaue, höre ich – nichts. Na ja, ein bisschen  das Rauschen der Garmischer Autobahn, das war es aber auch schon. Und das ist so toll an München: trotz der ganzen Betriebsamkeit und Hektik des Alltags ist es trotzdem noch so ländlich wie vor 100 Jahren. Zumindest an vielen Stellen.

es einfache MEINE Stadt ist! Have I to say more?

15 Jun

Was ein Videoblogger auf jeden Fall dabei haben sollte

Analoge Retrokamera

Am 4. Juli habe ich die große Ehre und Freude, im Café Netzwerk in München in interessierter Runde über meine Erfahrungen als Videoblogger zu berichten. Das wird  im besten Fall darauf hinaus laufen, dass mir die Anwesenden Löcher in den Bauch fragen.

Eine dieser Fragen könnte lauten:

Was sollte ich als Videoblogger auf jeden Fall dabei haben?

Nun, für die Beantwortung dieser Frage öffne ich heute nur für euch meine Packliste, die mir vor jedem Blogger-Event, auf das ich reise, dabei helfen soll, nichts zu vergessen. Also, ich packe in meinen Koffer…

… eine Kamera samt Objektiv, klar! In meinem Fall ist es die wundervolle Canon EOS 70D, mit der ich sehr zufrieden bin (warum das so ist, verrate ich ein anderes Mal).

… eine Lichtquelle, die den Interviewpartner in ein gutes Licht rückt.

… ein Ladegerät für AA-Akkus. Davon kann man nie genug haben. Das gilt natürlich auch für die Kameraakkus.

… ausreichend SD-Karten. Schließlich weiß man nie, wen man alles vor die Linse bekommt.

… ein gutes Audio-Aufnahmegerät, das XLR-Anschlüsse bietet und auch sonst mit Profifunktionen glänzt. Welches ich nutze? Verrate ich nicht heute.

… einen Kopfhörer. Auch ein wichtiges Utensil, da man den richtigen Pegel zwar am Audioaufnahmegerät sieht, aber kleine, fiese, störende Geräusche nur hören kann.

… ein Putztuch, mit dem ich die Kameralinse von Staub befreie.

… eine mobile Festplatte. Dann habe ich für den Videoschnitt während der Rückreise im Zug gleich alles dabei, was ich so brauche.

… einen externen Akku, denn nichts ist schlimmer als ein iPhone ohne Strom. kommt leider immer wieder vor.

… ein Richtmikrofon samt XLR-Kabel. Ganz wichtiges Utensil, ohne das kein vernünftiger Ton zustande kommt.

… ein Stativ, auf das Kamera, Audioaufnahmegerät und Licht montiert werden. Kompakter geht es kaum.

Tja, und wer mehr darüber wissen will, der möge mir eine E-Mail schreiben, damit ich weiß, dass er oder sie ins Café Netzwerk kommt. Ich freue mich!

18 Apr

Von der Kunst, seine Angst weg zu singen und zu spielen

Von der Kunst, seine Angst wegzusingen

Die Frau, der mein Herz gehört, hat einmal einen Satz aufgeschrieben, der als Pate für diesen Beitrag herhalten darf:

Mutig rauf auf die Bühne!

In diesen fünf schlichten Worte steckt soviel Kraft, soviel Zuversicht und soviel Angst vor dem eigenen Versagen. Denn warum trauen sich Menschen nicht öfter auf die Bühne, vor Leute, ins Leben? Weil sie Angst haben, sich bloß zu stellen, dem eigenen Anspruch und dem der anderen nicht genügen zu können. Und anstatt eine kleine Niederlage in Kauf zu nehmen, möglicherweise nicht alles richtig zu machen, verharren sie lieber in ihrer Untätigkeit und bleiben lieber im Dunkeln, anstatt sich ins Scheinwerferlicht zu wagen.

„Open Stage“ als Mutmacher!

Ihr ahnt es vielleicht: Dieser Blogbeitrag handelt von mir, von meiner Angst, auf die Bühne zu klettern und mich doch zu präsentieren. Dabei ist es ja nicht so, dass mir das völlig unbekannt wäre. Nein, im Gegenteil, ich stelle mich dieser Situation immer wieder. Aber ganz aktuell treibt mich dieser Gedanke um, was alles passieren könnte an diesem kommenden Donnerstag, dort in Moosach im Pelkovenschlössel, wo ich zehn Minuten lang drei Lieder zu Gehör bringen darf.

Denn dort soll und will ich Teil  eines Open Stage-Abends sein, an dem sich Leute wie ich treffen, um ihre Begabung nicht mehr im heimischen Wohnzimmer oder Keller darzubieten, sondern auf einer richtigen Bühne, vor richtigem Publikum. Der Lohn ist laut Veranstalter der Applaus, und genau das bereitet mir das größte Unwohlsein. Werden die anwesenden Menschen tatsächlich meine Lieder mögen, werden sie also das goutieren, was ich zum Vortrag bringe? Kann ich meinen eigenen Ansprüchen tatsächlich genügen? Und wird mein Singen und Spielen so erklingen, wie ich mir das wünsche?

Sei mutig, geh‘ rauf auf die Bühne!

Diese Frau mit dem obigen Satz hat dazu ihre ganze eigene Meinung: „Was hast du denn zu verlieren? Geh einfach raus und spiele für dich selbst, der Rest sollte nur Spaß sein!“. Und verdammt noch mal, damit hat sie ganz einfach Recht. Wozu die ganzen Selbstzweifel und vorweg genommenen Sorgen, dass etwas schief gehen könnte. Und wenn schon, ich muss mit der Singerei nicht meinen Lebensunterhalt verdienen und werde davon auch keinen Schaden nehmen, selbst wenn ich eine Liedzeile vergesse oder ich die Stücke nicht hundertprozentig interpretiere.

Denn das Wichtigste daran soll doch der Spaß sein und die Erkenntnis, es getan zu haben. Oder einfach nur das Motto dieses Beitrags in die Tat umzusetzen:

Mutig, rauf auf die Bühne!

16 Mrz

Hey, CeBIT, hier komme ich, und das seit 24 Jahren

Auf geht es zur CeBIT 2016

Wieder einmal sitze ich im ICE gen Hannover. Ja, genau, der weltweit größten IT-B2B-Messe wegen, die gemeinhin unter ihrem Namen CeBIT bekannt ist. Und was soll ich sagen: Es scheint fast so, dass ich bereits seit 24 Jahren in die Landeshauptstadt Niedersachsens fahre, und das bis auf eine Ausnahme (2013) ohne Unterbrechung. Wow!

24 Jahre, das ist eine ziemlich lange Zeit, nämlich fast eine komplette Generation. Was in all diesen Jahren passiert und wie sich die IT seitdem entwickelt hat, ergäbe eine ganze Reihe an spannenden Blogbeiträgen. Daher verweile ich lieber in der Gegenwart und blicke einen Tag voraus, nämlich auf den morgigen Donnerstag, auf den sich mein diesjähriger CeBIT-Besuch fokussieren und konzentrieren wird.

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03 Mrz

Von der Kunst, Spott auszuhalten und damit adäquat umzugehen

aktuelle Bundesliga-Tabelle

Jetzt ist es tatsächlich  wieder einmal passiert: der FC Bayern München hat verloren (für alle, die es nicht wissen: Mein Herz schlägt für diesen Verein!). Und wie es sich für solch ein epochales Ereignis geziemt, wird reflexartig die Spottschublade aufgezogen, um eine vordergründig geheuchelte Anteilnahme kundzutun.

Klar, Erfolg fördert naturgemäß Neid zutage, der in Fällen des Misserfolgs auch schon mal in Form von Hohn oder Häme zutage tritt. Das ist okay, schließlich spiegelt sich darin meist eine Art Hochachtung wider. Schließlich ist Erfolg, so wie ihn der FC Bayern München seit vielen, vielen Jahren praktiziert, das Ergebnis harter und kontinuierlicher Arbeit. Und die gilt es nun einmal anzuerkennen, und sei es nur in Form von Facebook-Posts wie dem da oben.

Dabei ist zum Glück gar nichts passiert an jenem besagten „Gestern“. Okay, irgendwo ist vermutlich ein Sack Kartoffeln umgefallen (vermutlich in Niedersachsen, die haben da die schönsten Erdäpfel), und ach ja, die Bayern haben mal wieder (seit 15 Spielen) ein Fußballspiel in der heimischen Allianz Arena verloren.

So what! Ich kann damit sehr, sehr gut leben, da es immer noch fünf Punkte auf Dortmund sind, und am Samstag bekommen die Lüdenscheider Besuch von Guardiola und seinen Mannen. Da wird sich dann zeigen, was diese (unvermutete) Niederlage gegen Mainz wirklich bedeutet. Vielleicht ist die Entscheidung um die Deutsche Meisterschaft im Fußball Samstag Abend, 20:15 MEZ, wieder so spannend wie schon lange nicht mehr. Ich fände das toll!

Und dem Spott sehe ich auch schon mit Vorfreude entgegen. Ehrlich!

22 Feb

Happy Birthday to me: 10 Jahre Bloggen, was für ein Fest!

10 Jahre Bloggen - Happy Birthday to me!

Fast, ja fast hätte ich mein eigenes Jubiläum vergessen, wenn da nicht der werte Steve Paine mich darauf hingewiesen hätte. Also, quasi indirekt, denn er feiert gerade, so wie ich, auch sein 10-jähriges Bloggerdasein, und das sicherlich genauso wie ich mit allen Höhen und Tiefen. Doch der Reihe nach.

Dezember 2005 war es, der sich als wegweisend für meine Bloggerkarriere herausstellen sollte. Da kam nämlich Freund und Kollege Richard Joerges während der Apple Weihnachtsfeier zu mir und meinte ganz aufgeregt, dass er etwas Großes plane. Es habe mit diesem Bloggen zu tun (von dem ich bis dato noch nicht viel gehört oder gelesen hatte) und da sollten wir unbedingt dabei sein. Tja, danach ging alles ganz schnell: Unser damaliger Grafiker und Webdesigner beschäftigte sich eine Woche lang intensiv mit WordPress, und am 9. Februar 2006 ging mein/unser erster Blogpost online, der von einem Pocket PC aus dem Hause Fujitsu Siemens handelte. Wir erkannten also schon damals das Potential, das in der mobilen Welt steckte.

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19 Feb

Was Technik mit Emotionen zu tun hat – und was das bewirkt

Emotionales Video von Futurism zum Thema Technik, die wirklich hilft

Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit dem Thema Technik. Dabei stand und steht meist die pure Hardware oder  ausgefeilte Software im Fokus. Doch heute habe ich vielleicht zum ersten Mal begriffen, dass Technik viel mehr ist als Silizium, harter Stahl oder das hintereinander Schalten von Bits und Bytes, Einsen und Nullen, An und Aus.

Denn heute habe ich ein Video von Futurism gesehen, dass auf eindringliche und sehr emotionale Art und Weise zeigt, wie berührend und magisch Technik sein kann. So wie es die Ehefrau kaum glauben kann, dass ihr Ehemann Larry Hester zum ersten Mal seit 33 Jahren wieder sehen kann – und das dank einer Brille, die mit einem Notebook verbunden ist.

Oder so wie Adrianne Haslet-Davis am Ende ihrer Tanzdarbietung von Gefühlen überwältig wird. Adrianne verlor Teile ihres linken Beins während des Bombenattentats auf den Bostoner Marathon im Jahr 2013.

Oder so wie Sloan Churman, die dank eines elektronisch betriebenen Implantats ihre eigene Stimme zum ersten Mal hört. Und darüber in Tränen ausbricht.

Ja, dass alles und viel mehr ist auch Technik. Danke dafür, ihre lieben Erfinder, Informatiker, Wissenschaftler und andere Menschen, die solche großen und kleinen Wunder ermöglichen!

 

11 Feb

Wie einem ZEIT-Autor der Zeitgeist abhanden kam…

EM-Handballmeister 2016 (Quelle: Facebookseite des DHB)

Alle guten Geschichten mit Happy End beginnen mit „Es war einmal…“. Auch die vom deutschen Wintermärchen fängt so an.

„Es war einmal eine Handvoll großer, starker Jungs, die sich nach Polen aufmachten, um der Handball-Elite das Fürchten zu lehren. Dabei waren sie nur gekommen, um zu lernen und dabei zu sein. Nicht aber unbedingt, um den europäischen Thron zu erklimmen. Und genau das taten sie dann.“

So in etwa hätte die Geschichte „unserer“ Jungs auf ZEIT Online beginnen können, um sich darüber zu ergehen, dass Fußball und Handball so ganz anders funktionieren und dass die Frage erlaubt sein muss, warum die kickende Zunft in diesem Land deutlich mehr Aufmerksamkeit erfährt als die Ball werfende. Nur leider kam 

Da ist die Rede von „kartoffeldeutschen Sehnsüchten“, von einer spanischen Mannschaft (gegen die die deutschen Handballer im Finale gewann), die in der Vorrunde „klar gewonnen hatte“ (32:29 hieß es da am Ende), von fehlenden „eingestickten Hundenamen auf Finalschuhen“, und so fort. Daraus kann man eigentlich nur zweierlei schließen: Dass der werte Autor in seinem ganzen Leben noch kein einziges Handballspiel gesehen hat und dass ihm darüber hinaus in Sachen Sport ein wenig Nachhilfe gut zu Gesicht stünde.

Dieser Ansicht waren und sind übrigens auch viele, viele Handballfans, und so ergoss sich ein ausgewachsener Shitstorm über Wolfram Eilenberger. Ob der wegen solcher Anfeindungen schlechter schläft oder sich dann doch noch mal das ein oder andere Video zur Handball-EM 2016 ansieht, weiß ich natürlich nicht. Ich weiß nur, dass mir Schreiberlinge, die Texte nur des Wortwitzes und des eigenen Narzissmus‘ wegen verfassen und veröffentlichen, gehörig auf den S*** gehen. So wie dem Deutschen Handballbund im Übrigen auch, der auf seiner Facebook-Seite Stellung zu diesem ZEIT-Beitrag bezogen hat. Und das ist auch gut so.

 

01 Feb

Reminiszenz an ein großartiges Team: Handballeuropameister 2016

EM-Handballmeister 2016 (Quelle: Facebookseite des DHB)

Zugegeben, ich bin nicht so der Handballfan. Klar, das ist ein toller, schneller, athletischer Sport, aber mein Herz hängt doch eher am Fußball (falls Sie wissen, was ich meine). Doch am gestrigen Sonntag (und die Tage davor) war ich Handball! Habe mitgefiebert und mitgefeiert und habe meinen Emotionen freien Lauf gelassen. Es war einfach zu berauschend, was die Jungs da in Polen abgeliefert haben.

Dabei meine ich „Jungs“ überhaupt nicht despektierlich, im Gegenteil. Denn mit der jüngsten Mannschaft des EM-Turniers Europameister zu werden, und das in dieser fantastischen Art und Weise, das zeugt von vielen Dingen, die solch ein Team ausmacht. Das ist sicherlich zum einen der oft und teils inflationär gebraucht Begriff „Mannschaftsgeist“, der immer wieder gerne zu Rate gezogen wird. Nur, in diesem Fall trifft er den Kern der Sache wie schon lange nicht mehr.

Teamgeist, Trainer des Jahres und kein Zaudern!

Denn diese Mannschaft, die den Ausfall wichtiger Spieler (sogenannter Leistungsträger) kompensieren musste und das so bravourös tat, ist wohl während des Turniers so eng zusammengerückt, dass sie zu einem Zeitpunkt wusste und ahnte: Ja, wir schaffen das! Ja, wir werden Europameister!

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