20 Jun

Warum mir Musik so viel bedeutet

Von der Kunst, seine Angst wegzusingen

Kürzlich habe ich den wundervollen Film „One Chance“ mit James Cordon gesehen und mich direkt in diesen Streifen verliebt. Er handelt von Paul Potts, einem Handyverkäufer aus einem kleinen Kaff in Südwales, der den Traum seiner Träume verwirklicht. Er will Opern singen und wird schließlich in einer Talentshow entdeckt.

„One Chance“ ist sicherlich kein Meilenstein der Kinogeschichte, aber er weist so viele berührende und fantastische Momente auf, dass ich nicht nur einmal einen fetten Kloß im Hals spürte und Tränen von meinen Wangen liefen. Da wurde mir wieder einmal klar, welchen Stellenwert Musik in meinem Leben einnimmt – und immer einnehmen wird. Überraschend dabei ist allerdings die Erkenntnis, wie nah mir „Nessun Dorma“ und andere Opernstücke gehen.

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25 Jan

Denon Ceol Carino bietet viel Sound für wenig Geld

Denon Ceol Carino (Quelle: denon.de)

Weitreichende Entscheidungen erfordern manchmal schmerzhafte Schnitte. So erging es mir Ende September, Anfang Oktober, als meine Liebste und ich beschlossen, dass wir zusammenziehen. Besser: Sie zog zu mir, und das natürlich mit all ihrer Habe. Und da meine/unsere Wohnung nicht unbedingt für zwei Leute konzipiert ist (inklusive meiner drei Kinder, die temporär bei uns wohnen), mussten wir uns platz- und einrichtungstechnisch so gut arrangieren wie möglich.

Daher stand auf meiner Liste, möglichst viel von meinem Audioequipment zu entsorgen, das entweder nur noch rumstand und von mir nicht mehr genutzt wurde (so wie der Musikserver Hifidelio) oder das überproportionale Dimensionen aufwies. Dazu gehörten vor allem diese zwei Teufel-Standlautsprecher, die ich mir mal vor sechs oder mehr Jahren in einem Anflug von Wahnsinn zugelegt hatte. Denn die waren eigentlich immer zu groß, all die Jahre. Also mussten diese zwei Riesendinger samt Denon-Verstärker daran glauben.

Dank Ebay Kleinanzeigen habe ich für alles einen recht guten Preis erzielt, und in der Wohnung war schlagartig deutlich mehr Platz. Nur irgendwann beschlich mich dieses seltsame Gefühl, dass mir etwas fehlt. Und zwar eine kleine, eigene Anlage, aus der meine Musik erklingen kann, die wenig Platz beansprucht und die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweist.

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30 Okt

Bob Dylan und IBM: Eine Verbindung, die rockt!

Bob Dylan und IBM Watson- ein tolles Paar

Ich mag Bob Dylan. Sehr. Er hat mich und meine ersten musikalischen Gehversuche vor gut 35 Jahren maßgeblich beeinflusst. „Blowin‘ in the Wind“, „It’s all over, Baby Blue“ und andere Songs des Meister waren und sind für mich Meilensteine der Musikgeschichte. Zwar singe ich Dylan noch hin und wieder („You belong to me“ und „It ain’t me, babe“), die ganz große Sturm- und Drangzeit mit seinen Liedern ist für mich aber vorbei.

Und ich mag IBM. Es dürfte ja bekannt sein, dass ich seit gut zwei Jahren diesen kleinen, aber sehr feinen Blog für Big Blue fülle und auch schon viele Videonterviews für und mit IBM geführt und online gestellt habe. Tja, und jetzt ist das für mich Unvorstellbare passiert: Genau dieses zwei Protagonisten haben sich zusammengetan, um einen Werbespot zu drehen, der zudem noch richtig cool geworden ist.

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23 Okt

Von meiner neuen Lust, Lieder zu erzählen

Michael Hülskötter als Gitarrenspieler

Seit fast 35 Jahren, also seit 420 Monaten oder 1.820 Wochen oder etwa 12.775 Tagen, mache ich Musik. Und das immer noch so gerne wie einst im Januar 1981, als ich die ersten Gitarrengriffe lernen und üben durfte.

Nein, eigentlich stimmt das so nicht, denn meine Lust, Geschichten mit Gitarre und Stimme zu erzählen, ist seit Anfang diesen Jahres noch ein bisschen größer geworden. Der Grund hierfür ist schnell erzählt: Seit Januar gehe ich regelmäßig zum Gesangsunterricht, und das mit zunehmender Begeisterung. Denn ich wollte meinen Gesang, der sich nie so richtig „richtig“ angefühlt hat, auf eine neue Stufe hieven. Und das ist gelungen, in der Tat.

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