07 Mrz

Hallo CeBIT, here I come. Und bin gut gerüstet.

Meine Kamera-Setup bestehend aus Leuchte, Mikro und Aufnahmegerät

In neun Tagen fahre ich mal wieder auf die CeBIT. Wobei „mal“ ein wenig untertrieben ist, denn nach meiner Berechnung ist es Nummer 24, und das seit 1992. Und ich fahre immer noch gerne, was wohl nicht unbedingt jeder meiner Kollegen verstehen kann.

Auch dieses Jahr bin ich wieder hauptsächlich für IBM unterwegs, um aus Halle 2 viele schöne Videointerviews mitzubringen. Und genau davon handelt dieser Beitrag.

Denn ich habe mir eine Videoleuchte besorgt, da ich trotz eines guten Objektivs und meiner neuen Kamera (EOS 70D) mit der Ausleuchtung in letzter Zeit nie so ganz zufrieden war. Und dann das Aha-Erlebnis auf der Embedded World vor gut einer Woche: Was für einen Unterschied die richtige Ausleuchtung doch macht. Nicht viel, gerade nur so, dass in den Pupillen des Videopartners ein leichtes“Glimmen“ zu sehen ist. Darüber hinaus lassen sich so hässliche Schlagschatten gut eliminieren.

So habe ich also auf Amazon nach dem richtigen Licht Ausschau gehalten und bin letztlich bei der Videoleuchte K480 von F&V gelandet, und das ist gut so. Denn im Gegensatz zu dem ursprünglich bestellten Licht von Neewer bietet es diverse Vorteile.

So lässt sich die K480 stufenlos dimmen, was für meine Zwecke natürlich viel besser geeignet ist. Schließlich will ich meine Interviewpartner nicht blenden. Außerdem brauche ich nur eine kleine Aufhellung, da auf Messen meist sehr gutes Licht vorhanden ist.

Außerdem – und das war mir genauso wichtig wie die stufenlose Dimmfunktion – sind die Ausmaße der Videoleuchte. Da diese recht schmal ausfällt, passen auf die gerade erst erworbene Verlängerungsschiene auch noch die Mikrohalterung samt Rode NTG 2 und das Aufnahmegerät, das sich Zoom H2N nennt. Damit habe ich endlich mein hoffentlich perfektes Videointerview-Setup gefunden.

Sehr durchdacht sind auch die Details der Videoleuchte von F&V. Dazu zählen beispielsweise die zwei 0,25-Zoll-Gewinde an den beiden kurzen Seiten der Leuchte. Damit lässt sie sich auch vertikal nutzen, was in der ein oder anderen Aufnahmesituation sehr praktisch sein kann. Diese Gewinde lassen sich aber auch dazu nutzen, um eine ganze Kette von kompatiblen F&V-Leuchten zu erstellen. Falls man größere und hellere Lichtflächen benötigt.

Toll ist aber auch die orangefarbene, mitgelieferte Blende, die einfach per Magnet an der Vorderseite der Leuchte angebracht werden kann. Das ermöglicht ein blitzschnelles Wechseln der Blende, womit sich das Licht sehr bequem an die Gegebenheiten anpassen lässt.

Die Helligkeit der K480 ist völlig ausreichend, zumindest für meine Zwecke. Die Leuchtkraft beträgt laut Hersteller 480 Lux bei einem Meter Abstand, was etwa einem Lichtstrom von 880 Lumen entspricht. Gespannt bin ich dabei auf den Energiebedarf der 72 LED-Elemente, die mit vier AA-Batterien/-Akkus „gefüttert“ werden. Ich werde auf jeden Fall ein bis zwei Ersatzsätze dabei haben.

Durchdacht ist auch der sogenannte Kai-Arm, mit dem die Leuchte an der Kamera oder wie in meinem Fall an der Verlängerungsschiene angebracht wird. Damit kann die Videoleuchte um insgesamt 180 Grad gekippt werden, was einen flexiblen Einsatz ermöglicht.

Na dann: CeBIT, here I come!