22 Dez

Filmkritik: „Ewige Jugend“ mit dem großartigen Michael Caine

Ewige Jungend mit Michael Caine und Harvey Keitel

Zwei Freunde, beide im Spätherbst ihres Lebens, verbringen gemeinsam ein paar Tage in der Schweiz, des Urlaubs wegen. Wobei es „Urlaub“ nicht ganz trifft: Der eine, Fred Ballinger (gespielt vom wundervollen Michael Caine), ehemaliger Stardirigent, befindet sich schon seit vielen Jahren im Ruhestand und reist aus purer Gewohnheit in die Alpen. Und der andere, Mick Boyle (Harvey Eitel), arbeitet mit einer Hand voll junger Menschen an seinem allerletzten Film, der sein Leben widerspiegeln soll.

In wundervoller Umgebung lassen beide ihr Leben auf ganz unterschiedliche Weise Revue passieren, und das hat Regisseur und Drehbuchautor Paolo Sorrentino („Il Divo“, „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“) in so wundervolle Dialoge verpackt, dass man sich gar nicht satt hören kann an den kleinen und großen Lebensweisheiten, die beide Protagonisten mit ihren Zuschauern teilen.

Großartige Bilder und ein eindringlicher Soundtrack tragen diesen Film

Der Film „Ewige Jugend“ lebt aber nicht nur von seinen Worten, sondern auch von den opulenten Bildern und seinem großartigen Soundtrack. So fängt Luca Bigazzi mit seiner Kamera immer wieder die Wucht und Weite der schweizerische Alpen ein, die die Geschichte meisterlich untermauern. Und die Musik umrahmt das Ganze auf vortreffliche Art und Weise (Musiktipp: The Breeze/My Baby Fries von Bill Callahan).

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20 Okt

Großartiger Film mit großartiger Story: „Alles steht Kopf“

Kinoticket Alles steht Kopf

Vorgestern war ich mit meiner Frau im Kino, genauer gesagt im schönen Kino Solln. Auf dem Programm stand der neueste Animationsfilm von Pixar/Disney, und um es vorweg zu nehmen: Es ist ein kleines Meisterwerk, das Pete Doctor und sein Team da vollbracht haben. BTW: Doctor war als Regisseur für die wunderbaren Animationsfilme „Die Monster AG“ und „Oben“ verantwortlich.

Die Geschichte ist mit wenigen Worten nicht zu erzählen, außerdem will ich nicht über den Absatz „Spoileralarm“ schreiben. Also beschränke ich mich auf das, was mich begeistert, bewegt, berührt hat.

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