09 Nov

Wie ein Bild zur emotionalen Rückkehr in meine Geburtsstadt taugt

Bad Kreuznach im Herst 2015 (Credits- Tobias Albers-Heinemann)

Heute Morgen entdeckte ich dieses wundervolle Bild auf Facebook (danke an Tobias Albers-Heinemann für das Veröffentlichen dürfen!). Für den, der es nicht sofort erkennt: Es handelt sich um einen Teil der Nahe, die sich durch meinen Geburtsort Bad Kreuznach schlängelt. Sofort fühlte ich mich beim Betrachten des Fotos zurückversetzt an einen Ort, der für mich vorwiegend gute Erinnerungen parat hält und mit dem ich immer verbunden sein werde.

Schließlich begann dort alles, was mit mir und meiner Person zu tun hat. Zwar kehrte ich Bad Kreuznach 1964/65 mit meinen Eltern und meiner jüngeren Schwester den Rücken zu, um die nächsten Jahre in der Nähe von Hannover zu verbringen, aber 1973 führte uns das Schicksal wieder in die Salinenstadt zurück. Dort ging ich auf das Gymnasium an der Stadtmauer, dort war ich unsterblich in ein Mädchen verliebt, dort lernte ich, was Freundschaft und Konkurrenzdenken unter Jungs bedeutet.

Die Großmutter als letzte Verbindung zu Bad Kreuznach

Das ist alles zwar schon sehr lange her, aber immer noch sehr präsent. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass meine Großeltern lange in Bad Kreuznach eine Pension führten, und meine Oma nach dem Tod ihres Mannes dort blieb. Damit hatte ich stets einen wundervollen Anlaufpunkt, wenn ich in meine Geburtsstadt zurückkehren wollte.

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