26 Dez

Danke für 2015, das ein sehr, sehr tolles Jahr war!

Danke für 2015

Im Zug sitzend, meine Zwillinge dabei habend, befinde ich mich gerade auf dem Weg zu meiner Schwester. Da ich im Zug stets gerne schreibe, habe ich auch jetzt Zeit und Lust, diesen meinen Rückblick des noch nicht ganz abgelaufenen Jahres zu verfassen. Viel Spaß beim Lesen und Schmökern!

Im Grunde fasst es folgendes Facebook-Post schon ziemlich gut zusammen: Das Jahr 2015 war zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil, es war gespickt mit Arbeit für meine wundervollen Kunden, zu denen nament- und alphabetisch CTT Computertechnik AG, Hülskötter & Partner, IBM Deutschland und TenAsys Europe gehören. Für diese vier Kunden habe ich einen Großteil meiner Zeit und Bandbreite spendiert.

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13 Nov

Zurück von der Cloud Expo 2015: (m)ein persönliches Fazit

Meine Interviewpartner auf der Cloud Expo 2015

Ja, ich bin wieder zurück. Zwar leicht angeschlagen, aber sehr zufrieden mit dem, was ich an eineinhalb Tagen geschafft habe. So durfte ich sieben ausgewählten Interviewpartnern meine Fragen stellen, die allesamt sehr geduldig und sehr fachmännisch beantwortet wurden. Plus einem sehr spontanen, dafür aber nicht minder interessanten Gespräch zum Thema DevOps und was man dafür alles tun muss, um einzelne Funktionen einer App oder Anwendung kontinuierlich zu verbessern oder zu erneuern.

Die Themen waren allesamt sehr spannend: Los ging es am IBM-Stand mit Martin Runde, der mir eine Menge dazu erzählt hat, was Cloud und Internet of Things miteinander zu tun haben. Leider, leider ist mir bei der Tonaufnahme ein Lapsus unterlaufen, sodass Herr Runde nicht zu Wort kommen wird. Aber es wird sich bestimmt wieder eine Gelegenheit finden lassen, mit ihm über Cloud und Co. zu sprechen.

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19 Dez

Rückblick: Das war mein Dezember 2014 [Upd]

IBM München

Der letzte Monat des Jahres ist zwar noch nicht ganz zu Ende, aber für ein Fazit ist es nie früh genug. Darum folgen hier meine ganz persönlichen Highlights des Dezembers.

Hightech Computing Blog für IBM

Anfang des Monats war ich im IBM Forschung- und Entwicklungslabor, das sich in Böblingen bei Stuttgart befindet. Dort fand die Mainframe-Veranstaltung „Zeit für z“ statt, auf der ich zahlreiche Videointerviews geführt habe. Mit dabei war unter anderem das Gespräch mit Hans-Dieter Wehle, der eine Menge zum Theme Internet of Things und Enterprise-Anwendungen zu erzählen hatte.

Zu erzählen hatte auch Dr. Michael Perzl vom Münchner IBM-Büro zum Thema Linux auf POWER-basierten Großrechnern. Da waren so viele interessante Dinge dabei, dass ich gleich zwei Videointerviews daraus gemacht habe (Teil 1 und Teil 2). Und vergessen will ich auch nicht das Interview mit Professor Biemann von der TU Darmstadt. Darin hat er mir verraten, wie seine StudentInnen von IBM Watson profitieren werden und mit welchen Worten er die erste Vorlesung im nächsten Jahr beginnen wird.

SONA Knowledge Base für CTT Computertechnik

Der Dezember steht auf der SONA Knowledge Base ganz im Zeichnen von drei Themen-Specials. Der erste Schwerpunkt ist zum Thema Desktop-PCs, der zweite hat das Thema Mittelklasse-Server im Fokus und das dritte Thema dreht sich um Highend-Server. Die relevanten Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit den wichtigsten PC-Schnittstellen, bieten eine Menge Know-how zu den Intel Xeon Server-Prozessoren und zeigen, was es mit dem Multi-Threading von Anwendungen auf sich hat.

Ausblick auf 2015

Darüber hinaus gab es wichtige und interessante Gespräche im Hinblick auf  das nächste Jahr. So steht bereits fest, dass ich für IBM wieder auf der CeBIT sein werde. Darauf freue ich mich schon sehr. Aber auch mit einem potenziellen Kunden habe ich ein gutes Gespräch geführt. So wie es aussieht, werden wir 2015 gemeinsam weitermachen. Und wenn das Meeting vom gestrigen Donnerstag so verlaufen ist, wie es sich angefühlt hat, werde ich möglicherweise noch heute einen weiteren renommierten Neukunden vermelden können. 2015 wird wohl eher nicht langweillig…

Update: Wie vorhin angekündigt, ist der neue Auftrag mittlerweile konkret: Ab Mitte Januar  2015 bin ich der neue Social Media Manager Technik bei Infineon. Dort werde ich mich gemeinsam mit einem sehr netten Team dreimal pro Woche um die Social-Media-Präsenz kümmern. Tolles Projekt!

28 Nov

Busy November: Das waren meine Highlights

Herbstliche Impressionen

Mei oh mei, könnte ich sagen, dieser November hatte es wirklich in sich. Soll heißen: Ich hatte eine Menge zu tun, und das ist auch gut so. Dazu zählen zahlreiche Blogbeiträge, die ich für IBM verfasst habe. Nun ja, hauptsächlich handelte es sich dabei um Videointerviews, zu denen ich die passenden Artikel gebaut habe. Sei es von der Powering the Cloud, die in Frankfurt stattfand, oder die Handvoll Videochats aus Dresden, die auf der Mainframe aktuell stattfanden. Dazwischen habe ich noch einem Livecast beigewohnt, der das Thema Linux auf IBM POWER betrachtete.

Aber auch bei meinem Namensvetter-Kunden passieren derzeit spannende Dinge. So ist Hülskötter & Partner gerade dabei, eine brandneue IT-Dienstleistung feilzubieten, mit denen Kanzleibesitzer ihre Serverinfrastruktur in ein hochsicheres Rechenzentrum verschieben können. Folge: Keine eigene IT-Administration mehr, weniger Sorgen um möglicher Serverausfälle, mehr Sicherheit, mehr alles. Dazu habe ich auch schon ein Menge gebloggt und die passende Pressemeldung geschrieben. Und demnächst werde ich wohl mit dem ein oder anderen Advozon Kanzlei-IT-Kunden ein Telefon- oder Videointerview führen. Genug Stoff also für die nächsten Wochen und Monate.

Darüber hinaus haben mich meine Truderinger Storage- und Serverfreunde in Sachen redaktionelle Unterstützung gut auf Trab gehalten. Soll heißen, dass ich eifrig dabei war, die geplanten Textbeiträge zu PC, Server und Co. entsprechend unterstützend online zu bringen. Und für den  November/Dezember sind drei große Schwerpunkte zu den Themen Desktop-PC, Midrange- und Highend-Server geplant. Sehr spannend.

Ein weiteres November-Highlight war zweifellos die Betreuung meines neuen Kunden TenAsys, und zwar in punkto PR und Marketing. Hierfür war ich an zwei Tagen auf der SPS IPC Drives in Nürnberg dabei, um einerseits mit Kollegen über das Thema Embedded Virtualisierung zu sprechen und andererseits mit Kunden und Partnern von TenAsys Videointerviews zu führen. Hat sehr viel Spaß gemacht und verlangt eindeutig nach mehr.

Und sonst? Damit mir nicht ganz langweilig wurde, habe ich meine, diese Webseite neu aufgesetzt, da fiese Hacker meine komplette WordPress-Installation „zerschossen“ hatten. Eine gute Gelegenheit, ein paar alte und neue Artikel zu veröffentlichen und der Welt da draußen zu zeigen: Ja, mich gibt es noch. Daraus hat sich übrigens auf Facebook eine sehr schöne und hilfreiche Diskussion ergeben. Danke an Arlett nochmals für den Spitzen-Tipp mit der Wayback Machine.

Ach ja: Die CeBIT 2015 wirft auch bereits ihre ersten IBM-Schatten voraus. Es wird also bestimmt nicht öde.

24 Sep

30 Jahre IT – und was ich in dieser Zeit alles erlebt habe

Im September 1983 – ich hatte gerade meine Berufsausbildung zum Hotelkaufmann erfolgreich absolviert – bekam ich die Gelegenheit, zum ersten Mal mit diesen großen Dingern genannt Computer in Berührung zu kommen. Und mit “großen Dingern” meine ich wirklich Großrechner, die sich VAX 11-780, VAX 11-785, etc. nannten.

Gebaut hat sie eine damals sehr erfolgreiche Firma namens Digital Equipment Corporation(DEC), und weil diese Maschinen komplexer und komplizierter waren als jeder aktuellen PC, verkaufte DEC seinen Kunden für viel Geld üppige Service-Verträge, die dazu beitragen sollten, dass es es der Firma noch besser ging. Und natürlich sollten sich die Kunden sicher sein, dass im Falle eines Ausfalls ein Service-Techniker nach dem Rechten sieht. Und genau für diese Jungs haben ich und meine Abteilung damals die Logistik betrieben. Das war mein Einstieg in die IT-Welt – vor ziemlich genau 30 Jahren.

Sinclair ZX81 (Quelle: Wikipedia)Zwei Jahre später landete ich wieder bei DEC, wieder in der Logistik, und in dieser Zeit intensivierten sich meine Begegnungen mit den Silizium-Geräten. Mit dabei: der Sinclair ZX 81, der DEC Robin und der DEC Rainbow.

1982/83 kam die große Revolution, und mit ihr der DEC Robin, der Weihnachten meinen Bruder überraschte und uns einen ersten, richtigen PC bescherte.

Mit Doppel-Floppy-Laufwerk ausgestattet, erlaubte dieses Wunder der Technik erste Gehversuche in der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Natürlich alles auf einem monochronenen Bildschirm (Typ Bernstein), mit 64 Kilobyte RAM und 5-Zoll-Disketten, die jede für sich 180 Kilobyte speichern konnte.

Der ZX 81 hat mir später gezeigt, was man mit einem Computer alles anstellen kann, der nicht einmal ein Speichermedium, geschweige denn ein Ausgabegerät wie einen Bildschirm vorzuweisen hatte. So kam es, dass ich mich 1986/87 mit der Programmiersprache BASIC konfrontiert sah, aber auch mit Kassettenrekordern als Speichergerät und Fernsehern als Ausgabemedium.

DEC Rainbow 100 (Quelle: Wikipedia)1989 wurde es dann futuristisch, denn der DEC Rainbow inklusive Farbbildschirm und 5-Megabyte-Festplatte erklomm meinen Schreibtisch. Der Monitor bot eine Auflösung von 800 x 240 Bildpunkten, damit war ich seinerzeit ganz weit vorne dran, und es gab nicht wenige, die mich um dieses PC-Ding beneideten, obwohl der Lüfter laut wie ein Flugzeug war. Alleine schon wegen Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards.

1989 war dann auch das Jahr, das mein Leben entscheidend verändern sollte. Da ich bei DEC nämlich nicht näher an die Computer und MicroVAXen herankam, beschloss ich, noch einmal “etwas Vernünftiges” zu machen, und das sollte ein Diplom-Studium der Wirtschaftsinformatikzu sein.

Natürlich nicht ohne vorheriges Absolvieren meines Abiturs, das ich auf dem ersten Weg anno 1980 nicht erworben hatte. So wurde es 1990, bis ich das erste Mal die Heiligen Hallen der Fachhochschule München, Fachbereich Informatik betrat.

Drei Monate zuvor wurden meine Weichen allerdings schon maßgeblich gestellt, indem ich bei Intel und damit beim Technischen Marketing landete. Und in all den Jahren (also vor, während und nach des Studiums) lernte ich intensiv, wie sich ein komplexes Thema (Prozessoren) so darstellen lässt, damit es wirklich jeder (Messebesucher) versteht.

So fing ich also nach meinem Studium im Jahr 1995 bei Intel an, um dreieinhalb Jahre später noch einmal umzusatteln, und dieses Mal wohl für immer. Denn ich wand mich der Schreiberei zu (die mich schon so lange verfolgte), um sie endlich professionell zu betreiben.

Und das tat ich dann auch. Für das PC Magazin, für die Computer easy und ab 2002 ganz für mich alleine. Und das war die beste Entscheidung für mich, als die Geschäftsführung von Vogel Burda beschloss, dass mein Arbeitsplatz überflüssig sei. Denn dann konnte ich endlich das tun, was ich immer tun wollte: meinen eigenen Themen und Ideen nachgehen. Und von denen gab und gibt es immer genug.

Ob Online-Marketing für Intel (2002) oder Produktmarketing für ZyXEL (2003) oder zahlreiche Artikel für Mac & Co. (2005) oder Bloggen für ZDnet (2008) oder Intel (2008) oder Microsoft (2010) – stets hatte und habe ich immer noch Spaß an dem, was ich tue – schreiben über erklärungsbedürftige Produkte, damit diese auch wirklich von jedem und jeder verstanden werden. Und in Verbindung mit Social Media wird daraus eine explosive Mischung, die rockt!

01 Sep

Was einen guten Blogbeitrag von einem schlechten unterscheidet

Wordpress-LogoIch habe sie leider nicht alle gezählt, aber ich habe bestimmt an die 3.000 Blogbeiträge seit Anfang 2006 geschrieben.

Zunächst waren sicherlich ein paar nicht so gute dabei, aber mit der Zeit kommt man ganz gut rein ins Bloggen.

Wenn man obendrein noch eine halbwegs vernünftige journalistische Ausbildung vorzuweisen hat, gepaart mit einem guten Verständnis fürs Thema, ist der Rest nur noch Formsache. Sollte man meinen!

Dass dem in der Praxis leider nicht immer so ist, kann man recht schnell anhand geeigneter Beispiele überprüfen. Wobei “geeignet” an dieser Stelle fast schon euphemistisch  beschönigend ist. Was aber, werden Sie sich fragen, unterscheidet einen guten Blogbeitrag von einem weniger guten? Nun, zu den häufigsten Fehlern gehören zweifelsohne die folgenden zehn:

1. Inhalte, die keinen Nutzwert bieten und damit den Leser nicht zum Weiterlesen auffordern.

2. Sätze, die zu lang, zu verschachtelt und damit schwer verständlich sind. Ja, damit habe ich auch immer so meine Schwierigkeiten. Da hilft nur: noch mal lesen und kürzen!

3. Überschriften, die nicht auf den Punkt kommen und damit das Thema nicht auf einen Blick vermitteln. Das gilt übrigens sowohl für Google als auch für die Leser.

4. Beiträge, die nicht schnell genug auf den Punkt kommen, schrecken ebenfalls jeden Leser ab. Daher lohnt es sich, ganz viel Zeit auf die Überschrift und die ersten zwei Sätze zu verwenden. Da muss bereits alles drin stehen, was Sie sagen wollen.

5. Lange Artikel, die keine Struktur aufweisen. Dabei ist das Einfügen von Zwischenüberschriften (aus SEO-Gründen mit H3-Tag) und das Markieren von Schlüsselwörtern mittels Fett- und Kursiv-Formatierungen ganz einfach.

6. Rechtschreibung und Grammatik, die nicht ernst genommen werden. Denn in Zeiten, in denen Inhalte immer schneller produziert werden müssen (das kenne ich auch), bleibt vermeintlich keine Zeit für einmal Korrektur lesen. Trotzdem ist man es den Lesern (und sich selbst) schuldig, einen Text möglichst fehlerfrei ins Internet zu stellen.

7. Artikel, die so trocken sind, dass es beim Lesen staubt. Klar, ein Blogbeitrag will informieren, aber er soll auch mal provozieren oder anecken oder einfach nur unterhaltsam sein. Daher: Wortspiele und eine witzige Schreibe sind erlaubt, aber bitte nicht übertreiben. Denn wenn um jede Ecke eine Alliteration guckt oder der Schreiberling um jeden Preis witzig sein will, ist der Leser ganz schnell abgeschreckt.

8. Fach- und Fremdwörter, die keiner versteht. Natürlich sind Fachwörter wichtig, wenn sie bekannt sind und landläufig benutzt werden. Wenn Sie dem Leser aber etwas Gutes tun wollen, erklären Sie die unbekannteren Fachbegriffe mit einem Halbsatz oder verlinken auf Wikipedia. Dann liefern Sie den Sinn auf indirektem Weg gleich mit. Und Fremdwörter haben in einem Blogbeitrag nichts zu suchen, außer sie gehören zu den “Eingebürgerten”. Und selbst dann: gibt es nicht ein schönes deutsches Derivat Ersatzwort?

9. Blogbeiträge, die ohne interne und externe Verlinkungen auskommen. Gerade große Wissensportale pflegen diese Unsitte, mit möglichst wenigen Internetlinks auszukommen, weil sie Angst haben, auf diesem Weg Leser zu verlieren. Aber keine Sorge: wenn die Inhalte gut sind, hält ein schlichter Link Ihre Blogbesucher nicht davon ab, weiterzulesen. Im Gegenteil, eine weiterführende Internetadresse  hat auch mit der Nutzwertigkeit zu tun, die ich unter Punkt 1 erwähnt habe.

10. Inhalte, die belanglos und wenig aktuell sind. Nichts schreckt mehr ab als Geschichten, die man entweder schon mal irgendwo gelesen hat oder die so langweilig und abgestanden sind, dass sie keiner lesen will. Diese Arbeit kann man sich wirklich sparen. Seien Sie stattdessen kreativ, begeisternd, einzigartig und lasen Sie Ihre Leser und Leserinnen an Ihrem Wissen, Ihrem Leben und Ihren Gedanken teilhaben. Das wird immer noch am ehesten goutiert honoriert für gut befunden.