03 Mrz

Von der Kunst, Spott auszuhalten und damit adäquat umzugehen

aktuelle Bundesliga-Tabelle

Jetzt ist es tatsächlich  wieder einmal passiert: der FC Bayern München hat verloren (für alle, die es nicht wissen: Mein Herz schlägt für diesen Verein!). Und wie es sich für solch ein epochales Ereignis geziemt, wird reflexartig die Spottschublade aufgezogen, um eine vordergründig geheuchelte Anteilnahme kundzutun.

Klar, Erfolg fördert naturgemäß Neid zutage, der in Fällen des Misserfolgs auch schon mal in Form von Hohn oder Häme zutage tritt. Das ist okay, schließlich spiegelt sich darin meist eine Art Hochachtung wider. Schließlich ist Erfolg, so wie ihn der FC Bayern München seit vielen, vielen Jahren praktiziert, das Ergebnis harter und kontinuierlicher Arbeit. Und die gilt es nun einmal anzuerkennen, und sei es nur in Form von Facebook-Posts wie dem da oben.

Dabei ist zum Glück gar nichts passiert an jenem besagten „Gestern“. Okay, irgendwo ist vermutlich ein Sack Kartoffeln umgefallen (vermutlich in Niedersachsen, die haben da die schönsten Erdäpfel), und ach ja, die Bayern haben mal wieder (seit 15 Spielen) ein Fußballspiel in der heimischen Allianz Arena verloren.

So what! Ich kann damit sehr, sehr gut leben, da es immer noch fünf Punkte auf Dortmund sind, und am Samstag bekommen die Lüdenscheider Besuch von Guardiola und seinen Mannen. Da wird sich dann zeigen, was diese (unvermutete) Niederlage gegen Mainz wirklich bedeutet. Vielleicht ist die Entscheidung um die Deutsche Meisterschaft im Fußball Samstag Abend, 20:15 MEZ, wieder so spannend wie schon lange nicht mehr. Ich fände das toll!

Und dem Spott sehe ich auch schon mit Vorfreude entgegen. Ehrlich!