26 Okt

Was ich werden würde, wenn ich noch einmal wählen dürfte

Mein Berufscheck-Ergebnis- Journalist oder Duales Studium Digitale Medien

Ich, schreibend, auf KretaMein ältester Sohn beschäftigt sich schon eine ganze Weile mit der Frage nach seiner beruflichen Zukunft. Dabei hat er diese tolle Seite der Employour GmbH entdeckt, die sich ausbildung.de nennt.

Dort kann man allerlei Infos über die vielen verschiedenen Berufe lernen, die es so gibt. Auf dieser Webseite besteht auch die Möglichkeit, mithilfe eines 12-stufigen Frage-Antwort-Spiels seinen optimalen Beruf zu finden.

Da ich doch einigermaßen neugierig bin, habe ich diesen Test absolviert, und das Ergebnis, das sich mir am Ende präsentierte, hat mich wenig überrascht. Aber dazu etwas später mehr.

Fast 35 Jahre Berufserfahrung – und alles richtig gemacht

Am Anfang meiner Berufskarriere schien ich erst einmal in die Fußstapfen meiner Großeltern zu treten, die zeitlebens in der Gastronomie tätig waren. Denn ich wurde Hotelkaufmann, den ich im Mövenpick Restaurant zu München erlernte. Eine im Nachhinein lehrreiche und tolle Zeit, von der ich bis heute profitiere.

Nach der Ausbildung kam ich  mit dem Thema Computer zum ersten Mal in Berührung, wenngleich eher von der logistischen Seite. Das war viel aufregender als Teller und Gläser durch die Gegend tragen, und so schloss ich mich 1986 (nach Beendigung meiner Militärzeit) der damals sehr erfolgreichen Computerfirma Digital Equipment (DEC) an. Ein wichtiger Schritt auf meinem Weg zum Heute.

Da ich bei DEC nicht so richtig weiter kam, beschloss ich 1989, mein Abitur nachzumachen, um mich für das Studium der Informatik einschreiben zu können. Und schon damals wusste ich – Achtung, Spoiler! – dass ich nicht Programmierer werden will, sondern dass mich die IT aus ganz anderen Blickwinkeln viel mehr interessiert.

Und so landete ich 1995 nach Abschluss des Informatikstudiums bei dieser großartigen Firma Intel, mit der ich mich noch heute verbunden fühle und zu der ich noch zahlreiche Kontakt pflege – sei es off- und online. Dort habe ich eine Menge für meinen heutigen Beruf gelernt: Wie man komplexe Sachverhalte so anschaulich darstellt, dass sie von jedermann und jederfrau verstanden werden können.

1. April 1999: ein Schreiberling ward geboren

Tja, und dann war es so weit: Am 1. April 1999 wechselte ich in die schreibende Zunft, und der bin ich bis heute treu geblieben, und das immer noch mit großem Spaß und großer Leidenschaft. Zwar ist die Videofilmerei und ein bisschen Social Media dazu gekommen, aber tief in meinem Herzen werde ich immer Geschichtenerzähler mit der Tastatur bleiben. Das erfüllt mich mit großer Genugtuung und großer Leidenschaft. Was für ein Glück!

Ach ja: Der Berufschecktest auf ausbildung.de erbrachte folgendes Ergebnis:

Mein Berufscheck-Ergebnis- Journalist oder Duales Studium Digitale Medien

Da würde ich mal sagen: Alles richtig gemacht!